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Zwischen Anekdote und Analyse

Hans Ulrich Gumbrechts neues Buch Sepp ist eine Autobiografie – aber nicht nur. Es wirft auch die Frage auf, was ein solches Format für die Wissenschaftskommunikation bedeuten kann: Macht es Wissenschaft als Leben erfahrbar? Von Anschauung bis Selbstvergewisserung bleibt hier offen, wie viel Erkenntnis im Erzählen liegt – und wie viel im gut inszenierten Rückblick.

Das Living Handbook im Hands-on-Test

Kaum ist es online, trifft es gleich einen Nerv – das Living Handbook of Science Communication and Science Studies hat in der Liederhalle Stuttgart seinen Praxistest bestanden. Annette Schöneck, Andreas Sieß und Aleksandra Vujadinovic über lebhafte Tage mit dem digitalen Zettelkasten bei der Veranstaltung von „Wissenschaft im Dialog“.

Intransparenz wegen geringer Reichweite?

Früher war der Forschungsausschuss mit seinen Livestream-Sitzungen ein Musterbeispiel an Transparenz, jetzt steht die Wissenschaftspresse vor verschlossenen Türen: kein Live-Zugang mehr, keine Pressekonferenzen, stattdessen „ungestörte Räume“. Nicola Kuhrt ist die Vorstandsvorsitzende des RRC-Praxispartners WPK. Sie beschreibt, was die neue Geheimhaltung für Wissenschaftsjournalist:innen bedeutet – und für das Vertrauen in die Politik.

Wissenschaft als An-Geber

„Bitte alles angeben“: Was Forschende bei Anträgen und Evaluationen auflisten, wird immer umfangreicher. Mittlerweile finden sich darin auch Blogposts, LinkedIn-Kommentare oder Vorträge, die noch gar nicht gehalten wurden. Die neue Professor-Holger-Kolumne über den wachsenden Listenfetisch in der Wissenschaft.